Starke Gastro-Konzepte gewinnen immer öfter über Drinks Profil. Ein Beispiel...
- Jan Smeets
- 1. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Auf vielen Restaurant Speise- und Getränkekarten, erkennt einen spannenden Wandel: Nicht mehr nur das Essen oder die klassische Weinkarte prägen ein Konzept – immer häufiger übernimmt das die Getränkekarte diese Rolle.

Ein gutes Beispiel dafür sind Dirty Sodas:
Gemeint sind Softdrinks, die mit Sirupen, Creamern, Fruchtkomponenten oder anderen Zusätzen individualisiert werden und dadurch deutlich stärker inszeniert sind als ein klassischer Soda-Serve. Sie sind süß, visuell auffällig, einfach anpassbar und schaffen genau das, was viele Konzepte suchen: Wiedererkennbarkeit, Gesprächswert und eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Differenzierung.
Gerade entwickeln sich Dirty Sodas vom Nischentrend in Richtung Mainstream. Taco Bell hat sie vor wenigen Tagen dauerhaft ins Menü aufgenommen, Cinnabon ist ebenfalls eingestiegen, und auch Mike’s Hard Lemonade greift den Trend mit einer alkoholischen Variante auf.
Das ist mehr als ein kurzlebiger Hype. Es zeigt, dass Drinks zunehmend vom Begleiter zum eigenständigen Umsatz- und Profilträger werden.
Was sich aktuell auf den Karten beobachten lässt:
Individualisierbare Getränkeformate gewinnen an Bedeutung. Flavored sodas, Add-ons, saisonale Variationen und hausgemachte Sirups machen aus einfachen Getränken ein eigenes Angebotsfeld.
Beverages schaffen neue Anlässe. Sie funktionieren zwischen klassischen Dayparts, lassen sich schnell testen und bringen Tempo in die Kartenentwicklung.
Funktion wird relevanter. Auch Energy Drinks oder alkoholfreie Mischgetränke werden zunehmend als gestaltbare Produkte mit eigener Zielgruppe verstanden.
Die Getränkekarte wird zur Markenfläche. Entscheidend ist nicht nur, was ausgeschenkt wird, sondern wie klar ein Betrieb damit Zielgruppe, Haltung und Anlass vermittelt.
Gerade für Hotels, Mixed-Use-Projekte und urbane Gastronomiestandorte in der DACH-Region ist das interessant. enn Beverage-Konzepte lassen sich oft schneller entwickeln, sichtbarer inszenieren und wirtschaftlich flexibler testen als größere Food-Angebote. Gleichzeitig können sie Frequenz schaffen, Aufenthaltsdauer verlängern und einer Marke eine sehr konkrete Handschrift geben.
Genau hier setzt Recipe for Concept an: Wir entwickeln Gastronomiekonzepte und beraten F&B-Projekte so, dass Angebot, Positionierung, Wirtschaftlichkeit und Gästeerlebnis stimmig zusammenfinden. Gerade Beverage-Strategien zeigen sehr gut, wie viel Wirkung in einer präzise entwickelten Karte steckt.
Die Getränkekarte ist damit längst nicht mehr nur Begleitung zum Essen. Sie wird immer häufiger zu einem aktiven Teil der Positionierung.
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